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GENIUS TOOLS Model Processor

Der folgende allgemeine Arbeitsablauf wird für die Überarbeitung von Modelldaten empfohlen.

Hinweis: Eine Lizenz für GENIUS TOOLS Model Processor Rework ist erforderlich, wenn das Modell während der Überarbeitung gespeichert werden muss oder wenn während der Ausführung eines Mapkeys oder ein Skript erforderlich ist.

Vorbereitung

1.Erstellen Sie Reports von mehreren Datensätzen, z. B. größeren Baugruppen, um eine gute Übersicht über die Datenqualität zu bekommen. (Siehe Datenqualität prüfen)

–Die Mängel an der Datenqualität bilden die Grundlage für die Entscheidung, welche Aktionen auf den Daten ausgeführt werden müssen.

–Legen Sie Reports an, um den Status Quo vor der Überarbeitung festzuhalten und Diskrepanzen aufzuzeigen.

Überlegungen

2.Wann soll die Überarbeitung stattfinden und durch wen?

–im laufenden Betrieb:

·Administrator ⭢ Model Processor Report (auf aktuellem Modell)

·Creo-Nutzer ⭢ Model Processor User

–wenn Modelldaten nicht benutzt werden:

·Administrator ⭢ Model Processor Rework im Batchmodus  

Hinweis: Bei  jeder Datenüberarbeitung muss sichergestellt werden, dass die Modelle nicht von anderen Nutzern bearbeitet werden oder ausgecheckt sind.

3.Welche Modelle sollen überarbeitet werden? (Art der Datenbearbeitung)

–Sind die Modelle in Ordnern vorhanden oder projektbezogen?

·ein oder mehrere Bauteile, Zeichnungen oder Baugruppen ⭢ Aktionsliste auf aktuellem Modell / Baugruppe oder in Model Processor User

·Dateien, die zusammengefasst in einem oder mehreren Verzeichnissen liegen oder leicht per Dateinamen gefunden werden können ⭢ Aktionsliste im Batchmodus

–Befinden sich alle Teile in einer Baugruppe?

4.Welche Daten sollen überarbeitet werden?

–Modelldaten, Parameter, Beziehungen, Materialeigenschaften, Familientabellen etc. ⭢ entsprechende Aktionen suchen

5.Muss bei der Überarbeitung zu einem anderen Teil (z. B. von Part auf Drawing?) oder der Fokus innerhalb eines Teiles gewechselt werden ⭢ Gruppenmodus einstellen

6.Braucht es Vorgaben für die Ausführung von Aktionen? ⭢ Erweiterte Filter nutzen

Aktionsliste erstellen

7.Ziehen Sie die benötigten Aktionen in den Bereich Body.

8.Testen Sie jede Aktion an einem Testmodel, bevor Sie die nächste Aktion der Aktionsliste hinzugefügen.

Hinweis: Die Reihenfolge der Aktionen ist entscheidend, da spätere Schritte auf den vorherigen aufbauen können. Bauen Sie daher eine Aktionsliste immer Schritt für Schritt auf.

9.Legen Sie, wo sinnvoll, Aktionsgruppen an und nutzen Sie erweiterte Filter.

10.Als letzte Aktion muss die Aktion Modell speichern angelegt sein.

Aktionsliste testen

11.Führen Sie Testläufe durch. Deaktivieren Sie dafür die Aktion Modell speichern in der Checkbox Deaktivieren DisableTask.

Hinweis: Die Auswertungen der Testdaten sorgen meist dafür, dass weitere Aktionen der Aktionsliste hinzugefügt werden. Planen Sie daher für diesen Feinschliff der endgültigen Aktionsliste etwas Zeit ein.

Modellüberarbeitung

12.Wählen Sie die in den Schritten 2 und 3 festgelegte Art der Datenüberarbeitung.

13.Führen Sie die Aktionsliste auf ihren Modellen aus bzw. binden Sie die Aktionsliste in Model Processor User ein.

Report nach der Überarbeitung (optional)

14.Führen Sie die Aktionsliste aus Schritt 1 nochmals durch.

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