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GENIUS TOOLS Model Processor

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Best Practice

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Reports erstellen

–Legen Sie Reports an, um den Status Quo vor der Überarbeitung festzuhalten.

–Um einen aussagekräftigen Querschnitt über die Qualität ihrer Daten zu bekommen, nehmen Sie für das Reporting drei größere Baugruppen, welche Zeichnungen enthalten, aus verschiedenen Zeiten.

–Fragen Sie nur die Daten ab, die gebraucht werden.

Einstellungen in den Aktionen

–Im Eingabefeldern können Benutzervariablen und Umgebungsvariablen benutzt werden, z. B. %env:TEMP%\@date@_MDL_data.csv. Das Kapitel Variablen listet alle Variablen auf.

–Setzen Sie eine globale Benutzervariable für Ihren Firmennamen im Bereich Ressourcen, so kann der Name als Variable verwendet werden, z. B. im Dateinamen: C:\TEMP\Creo\REPORTS\@date@_%user:COMPANY_NAME%_MDL.csv.

–Für Reports im Batchmodus geben Sie als Speicherort immer CLIENT (dieser Computer) an.

Vor Überarbeitung einer größeren Datenmenge

–Automatische Scripts auf dem PC müssen deaktiviert und möglichst alle Programme, welche nicht benötigt werden, geschlossen werden.

–Windows Updates müssen deaktiviert werden.

–PDM-Server Sicherungs- und Shutdownphasen überprüfen, damit der PDM-Server nicht herunterfährt oder Sicherungen ausführt, welche das Arbeiten auf ihm nicht möglich machen.

–Creo-Lizenzserver auf Sicherungsscripte und Shutdownzeiten überprüfen.

–Nutzer sollten folgende Registrykeys gegen das Ausführen und Warten der Windows-Fehlerbehandlung setzen:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\Windows Error Reporting]

"ForceQueue"=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\Windows Error Reporting\Consent]

"DefaultConsent"=dword:00000001

Überarbeiten von großen Datenmengen in PDM-Systemen

Innerhalb von PDM-Systemen können größere Datenmengen automatisiert ausgecheckt, aber nicht automatisiert eingecheckt werden. Daher sollten Datenmengen aus PDM-Systemen nur in überschaubaren Bruchteilen der Gesamtdatenmenge überarbeitet werden.

Außerdem verlangsamt sich Creo mit einer größeren Zahl an Dateien im Workspace spürbar. Daher sollte die Anzahl an Dateien (Achtung: Instanzen sind keine Dateien) ein vertretbares Maß nicht überschreiten. Abhängig von Rechnergeschwindigkeit und Plattenkapazität werden als Grenze 1500 - 2000 Dateien empfohlen.

Beim Schreiben eines Reports kann die Datenmenge durchaus um ein Vielfaches größer sein. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass Creo auch hier ab einer gewissen Menge an geöffneten und protokollierten Daten signifikant an Geschwindigkeit verliert. Daher wird ein Neustart auch hier nach ca. 1500 - 2000 Dateien empfohlen.

Automatisches Starten von ProE / Creo Parametric mit Startup TOOLS

Um den automatischen Start von ProE / Creo mit den Startup TOOLS durchzuführen, muss der Startbefehl mit -gts:p=projektname erweitert werden.

Umgebungsvariablen

Die Konfigurationsoption freeze_failed_assy_comp sollte auf NO stehen. Steht diese Variable auf YES, kann dieses zu Fehlern in Baugruppen führen, da dann fehlerhafte Baugruppen geladen, überarbeitet, gespeichert und in ein PDM-System eingecheckt werden können.

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